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Natur

Einer der größten Schätze unserer Umgebung ist die weitläufige, geschützte Natur, die uns umschließt. Besonders der Strand, an dem unser Campingplatz liegt, ist mit seinen sieben Kilometern feinsandiger Dünen einer der wenigen Strände der Iberischen Halbinsel überhaupt, der noch so unberührt geblieben ist.

Die Vielfalt und Schönheit unserer direkten Umgebung ist als so außergewöhnlich schützenswert deklariert worden, dass gleich fünf Naturparke hier entstanden sind:

“Parc Natural dels Aiguamolls de l’Emporda“

Der Camping Aquarius liegt direkt im wasserreichen Naturschutzgebiet Aiguamolls, in dem nur landwirtschaftliche Tätigkeit und sanfter Tourismus erlaubt ist.

Rund fünf Kilometer nördlich unseres Platzes befindet sich das Besucherzentrum "El Cortalet". Hier gibt es wissenswerte Informationen über den Park und von hier aus starten interessante Rundwanderwege auf Naturpfaden durch die beeindruckende Lagunenlandschaft. An zahlreichen Beobachtungsstellen können Sie Schwärme von Wasservögeln aus nächster Nähe betrachten, denn das Gebiet ist Station tausender Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden oder Norden. Hier gibt es sogar ganzjährig eine große Storchkolonie zu beobachten, der es hier so gut gefallen hat, dass sie ihr Zugvogeldasein beendet haben und in unserer Region sesshaft wurden.

Es lohnt sich, ein Fernglas dabei zu haben!

„Parc Natural des Cap de Creus“ 

Die nordöstlichste Spitze der Iberischen Halbinsel, das Cap de Creus ("Kap der Kreuze"), wo die Ausläufer der Pyrenäen bizarr ins Mittelmeer fallen, liegt nur rund 25 Kilometer nördlich vom Camping Aquarius. Ein außerordentlich lohnendes Ziel für einen Ausflug!

Seinen Namen verdankt das Kap der sehenswerten Wallfahrtskirche des Heiligen Kreuzes am Kloster Sant Pere de Rodes, in dem auch das Informationszentrum des Parks besucht werden kann.

Von bizarren Bergformationen, kleinen versteckten Buchten und imposanten Felsenklippen geprägt, war diese beeindruckende Landschaft eine der Hauptinspirationen des surrealistischen Malers Salvador Dalí, der unweit des Kaps in Port Lligat den größten Teil seines Lebens verbrachte und sie als „grandioses geologisches Delirium“ bezeichnete.

Der landschaftlich reizvolle Naturpark lässt sich auf zahlreichen ausgewiesenen Wanderwegen erkunden.

Parc Natural de l’Albera 

Wilde Ursprünglichkeit am Fuße der Pyrenäen kann man bei einem Ausflug zum Albera Gebirge, das entlang der spanisch-französischen Grenze verläuft und im Norden direkt an die Empordà-Ebene anschließt, entdecken.

Hier ist nichts vom Tourismus der Küste zu spüren. Verwunschene Pfade laden ein, die romantisch verschlafenen katalanischen Dörfer, Kirchen und Burgen zu erkunden.

In keinem anderen Teil Kataloniens findet sich eine so große Anzahl von megalithischen Bauwerken (Menhire und Dolmen) wie hier: ein Beweis dafür, dass die sanfte Berglandschaft bereits zwischen 3500 und 1800 v.Chr. bevölkert war.

Bei einer Wanderung durch die Region ist es leicht möglich, dass ein Wildschweinpärchen Ihren Weg kreuzt oder Sie auf die wilden Kühe der Albera-Berge stoßen.

In Espolla befindet sich ein Informationsbüro über dieses beeindruckende Naturschutzgebiet. Es lohnt sich sicher, bei einem Ausflug dort vorbeizuschauen.

 

Medes Inseln, Illes Medes

Nur rund einen Kilometer von der Küste entfernt in Höhe des Ortes L’Estartit befindet sich die markante, unter Naturschutz gestellte Inselgruppe der sieben Medes Inseln mit ihrer atemberaubenden Unterwasserflora und –fauna, die als unvergleichlich im gesamten Mittelmeerraum gilt. 

Da hier bereits seit 1983 jeglicher Fischfang verboten ist, kann man sowohl bei einem Schnorchel- oder Tauchgang als auch an Bord eines Glasbodenbootes eine außergewöhnliche Vielfalt von Meeresbewohnern beobachten - ein idealer Familienausflug! Karten für die Boots-Fahrt können Sie direkt bei uns an der Rezeption reservieren.

Die Inseln sind heute unbewohnt. Schiffsreste deuten jedoch darauf hin, dass sie bereits vor Jahrtausenden von Seefahrern angelaufen wurden. Im Mittelalter waren sie ein bevorzugter Schlupfwinkel von Piraten, die ihre Raubzüge von hier aus zum angrenzenden Festland starteten. Als Folge davon wurden zahlreiche Bauernhöfe zwischen L’Estartit und Torroella de Montgrí mit Wehrtürmen (Torre Gran, Torre Begura) militärisch befestigt.

 

Naturpark Vulkane der Garrotxa

Und zuletzt, rund 50 Kilometer nordwestlich im Landesinneren im Bezirk "La Garrotxa", finden wir den fünften Naturpark "Parc Natural de la Zona Volcànica de la Garrotxa". Die Region zählt neben der Eifel, dem französischen Zentralmassiv und dem zentralspanischen Vulkangebiet von Campo de Calatrava zu den bedeutenden europäischen Vulkangebieten.

Mehr als 40 Vulkane und mehr als 20 Lavaflüsse bilden ein grandioses Panorama mit üppiger Vegetation. Diese einzigartige Vulkanlandschaft entstand vor rund 11 000 Jahren, als auch der letzte Ausbruch stattfand. Seitdem sind die Vulkane inaktiv, gelten jedoch nicht als völlig erloschen.

Zahlreiche Wander- und Mountainbikepfade verlaufen durch das Gebiet.

Unbedingt besuchen sollte man bei einem Ausflug den Vulkan “Croscat”, den jüngsten der Iberischen Halbinsel. Ein durch den früheren Abbau von Gesteinsschichten hervorgerufener Einschnitt im Vulkankegel gewährt eindrucksvolle Blicke auf die unterschiedlichen Schichtungen seines Inneren.

Mitten im Krater des Vulkans “Santa Margarida“ steht als einziges Bauwerk eine kleine Kapelle – wahrlich eine eindrucksvolle Kombination aus den Schätzen der Natur und Kultur, die Sie unbedingt besuchen sollten.

Kurios ist auch der Vulkan “Montsacopa” mitten im Stadtgebiet von Olot, gekrönt von der Wallfahrtskapelle Sant Francesc.


Machen Sie sich auf, die beeindruckende Naturlandschaft unserer Umgebung zu erkunden!